Nach sechs Minuten spielt nur einer
Dienstag, 17. Januar 2012
Basketball: 1. FC Kaiserslautern besiegt im Oberliga-Duell Baskets Trier
94:7 1
Basketball-Oberligist 1. FC Kaiserslautern ist am Sonntag mit
einem souveränen 94:7 1 (53:30)-Erfolg über die TVG Baskets Trier ins
Jahr gestartet. Trier lag zur Halbzeit bereits aussichtslos im
Hintertreffen.
"Die Baskets haben in der Anfangsphase gezeigt, dass sie
dagegenhalten können. Sie waren unter dem Korb sehr präsent", gab FCK-Coach
Jan Christmann zu Protokoll, der seine beiden Topscorer Cedrik Thomas
und McKinley Bethea zunächst auf der Bank gelassen hatte. Dank Thomas Erb
und Michael Volkmer, die anfangs hochprozentig trafen, gingen die Lauterer
mit 9:4 in Front, mussten wenig später jedoch den Ausgleich
hinnehmen.
Nach genau sechs Minuten war es dann vorbei mit der Trierer
Herrlichkeit. Von nun an spielte nur noch eine Mannschaft: Kaiserslautern.
Mit der Einwechslung des flinken Thomas nahm das Angriffsspiel der
Heimmannschaft Fahrt auf. Der US-Amerikaner nutzte gleich seinen ersten
Ballkontakt, um einen ansatzlosen Dreier im gegnerischen Korb zu versenken.
Ein weiterer Treffer des ansonsten schwachen Bethea und fünf Thomas-Punkte in
Folge bescherten dem FCK einen komfortablen Zehn-Punkte-Vorsprung (24:
14/10.).
Trier setzte jetzt alles auf eine Karte und überrumpelte
die FCK-Abwehr
mit einem 6:0-Lauf. Es dauerte jedoch nicht lange, bis der
alte Abstand
wiederhergestellt war. Obwohl die Lauterer ihrem Gegner
körperlich
unterlegen waren, entschieden sie das Rebound-Duell klar für sich
und
kamen zu vielen zweiten Würfen. "Wir haben den Ball gut bewegt. Auch
weil
Jan Klankert heute sehr gut Regie geführt hat. Dass er und Andreas
Simgen
wieder mit an Bord waren, hat unserem Spiel gutgetan", befand der
Lauterer
Trainer. Trier tat sich gegen die engmaschige Verteidigung der
Gastgeber
schwer. Ohne gut aufgelegte Dreierschützen war gegen die Roten
Teufel kein
Staat zu machen. Dass Christmann beim Stand von 45:30 keine 50
Sekunden
vor dem Seitenwechsel eine Auszeit nahm, sorgte auf den Rängen
für
Verwunderung. "Trier hat ganz schön gewackelt. Ich habe der
Mannschaft
gesagt, dass sie jetzt Druck machen und die Vorentscheidung
herbeiführen
muss", kommentierte der FCK-Coach den spielentscheidenden
8:0-Lauf seiner
Truppe, zu dem Simgen zwei blitzsaubere Dreier
beisteuerte.
Auch nach der Pause blieb der FCK am Drücker und schraubte
seine Führung
durch drei Thomas-Dreier in Folge weiter in die Höhe. Nachdem
Simgen einen
weiteren Distanzwurf versenkt hatte und Bethea zum 7 1:4 1 (27.)
traf,
wechselte Christmann einmal komplett durch und ließ seine
Leistungsträger
bis zur Schlusssirene auf der Bank. Da auch der zweite
FCK-Anzug wenig
Mühe hatte, das Spiel zu kontrollieren, fuhr der
Tabellenführer einen
deutlichen Sieg ein. (kkm)
So spielten
sie
1. FC Kaiserslautern: Thomas (23), Erb ( 10), Simgen (9), Croom
(9), Klankert (9), Volkmer (8), Münch (7), Schulze (6), Abel (4), Bethea
(4),
Krauth (3), Randall.
Quelle:
Verlag: DIE
RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.14
Datum:
Dienstag, den 17. Januar 2012
Seite: Nr.19
"Deep-Link"-Referenznummer:
'8556523'
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