Vier Punkte Vorsprung für die Herren
Dienstag, 6. Dezember 2011
Basketball: FCK besiegt St. Ingbert 108:75 - Drei starke Minuten nach der
Halbzeit genügen
Basketball-Oberligist 1. FC Kaiserslautern hat am
Sonntag im Schulzentrum Nord einen 108:75 (43:35)-Kantersieg gegen den
eine Halbzeit lang ebenbürtigen TV St. Ingbert eingefahren. Der Vorsprung
auf den Tabellenzweiten Ensdorf, der zuhause der TG
Nieder-Ingelheim unterlag, beträgt jetzt vier Punkte.
"Wir waren in der ersten Halbzeit nicht konzentriert genug. Uns hat
der letzte Biss gefehlt", analysierte FCK-Coach Jan Christmann. Von außen
( 1/7) klappte so gut wie nichts und auch an der Freiwurflinie ( 1/6)
ließen die Lauterer zahlreiche Punkte liegen. Cedric Thomas hatte keinen
Zugriff auf die Partie. Center Timo Volk, der sechs der ersten acht
FCK-Punkte erzielte, hielt seine Farben gemeinsam mit Yannick Schulze im
Spiel. "Es war unser Glück, dass Timo im ersten Viertel sehr präsent war",
lobte Christmann den reboundstarken Youngster.
Durch die Umstellung
auf Pressverteidigung setzten die Roten Teufel ihren Kontrahenten unter Druck
und kamen nach Ballgewinnen zu einfachen Punkten durch Schnellangriffe. Beim
Stand von 16: 17 (8.) lagen die Gäste letztmals in Front. Obwohl der FCK
jetzt mehr vom Spiel hatte, schaffte er es nicht sich abzusetzen. Durch zwei
Dreier von Johannes Münch und Andreas Simgen verschaffte sich der FCK
erstmals ein wenig Luft (43:35/20.), um dann nach dem Seitenwechsel groß
aufzuspielen. Drei bärenstarke Minuten genügten der Mannschaft von Jan
Christmann, um ihren Gegner zu demoralisieren. "In der Halbzeitpause hatten
wir erfahren, dass Ensdorf verloren hat. Diese Nachricht hat der Mannschaft
einen Schub gegeben", kommentierte der Trainer die Leistungsexplosion
seiner Schützlinge.
Vor allem Thomas schienen die guten Neuigkeiten zu
beflügeln: Der US-Amerikaner versenkte innerhalb von 180 Sekunden vier
Drei-Punkte-Würfe und warf fast im Alleingang einen 20-Punkte-Vorsprung
(58:38/23.) heraus. "Das war der Knackpunkt", so Christmann. Einmal ins
Rollen gekommen, war der FCK-Express nicht mehr aufzuhalten. Den schönsten
Spielzug der Partie schloss McKinley Bethea nach Traumpass von Johannes Münch
mit einem krachenden Dunking zum 70:43 ab. Zum Ende des dritten Viertels
betrug der Vorsprung 35 Punkte - der Rest war Formsache. Obwohl Cristmann
jetzt munter durchwechselte, blieb der FCK am Drücker. "Spieler wie
Michael Volkmer, Adrian Randall und Andreas Simgen haben gezeigt, dass sie
echte Alternativen sind", lobte der FCK-Coach. Mit 20 Punkten
avancierte Spielmacher Simgen bei seinem Comeback zum Topscorer.
(kkm)
So spielten sie
1. FC Kaiserslautern: Simgen (20), Thomas
( 18), Bethea ( 13), Schulze ( 13), Volk ( 1 1), Volkmer ( 10), Münch (9),
Erb (8), Randall (6), Klankert, Krauth
Quelle:
Verlag: DIE
RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.283
Datum:
Dienstag, den 06. Dezember 2011
Seite: Nr.23
"Deep-Link"-Referenznummer:
'8422171'
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