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Rote Teufel liefern einen packenden Pokalkampf Nach dem spannenden Kräftemessen mit dem klassenhöheren Gegner zollte der FCK-Trainer Philipp Münch seinem Team, dem in dieser Saison bereits der souveräne Aufstieg in die Oberliga gelungen ist, Anerkennung und stellte zufrieden fest: „Wir haben gezeigt, dass wir auch mit einem Regionalligisten mithalten können." Hätte sein Team in Bestbesetzung antreten können, fuhr Münch fort, wäre ein Sieg über die Südpfälzer an diesem Tag durchaus möglich gewesen. Münch musste jedoch auf die im Pokal nicht spielberechtigten Kooperationsspieler Dimitrij Kreis und Yannick Schulze (Saar-Pfalz Braves) verzichten. Zudem zog sich der gestern zu den ersten Fünf gehörende Center John-Roberts Leslie schon früh eine Verletzung zu und musste dann passen.
Der
gegnerische Trainer Jerome Lebailly zeigte sich erleichtert, nachdem
sein Team die Pokalhürde in Kaiserslautern genommen hatte. „Wir haben
gewusst, dass es für uns keine leichte Aufgabe wird", sagte er und
bescheinigte dem FCK, dass er
für die Oberliga gut aufgestellt sei.
Die Gäste erwischten den besseren
Start und erzielten durch Rene Arneton den ersten Korb. Die Nummer 10
des TV Bad Bergzabern spielte
eine starke Partie und brachte es auf insgesamt 19 Punkte. Arneton
gelang im zweiten Viertel der erste Dreier des Spiels. Die
Größenvorteile der gegnerischen Center machten die Lauterer durch ihr
schnelles und dynamisches Spiel wett, verhinderten so, dass die
Südpfälzer in der ersten Hälfte davonziehen konnten. Mit sieben Punkten
war Daniel Abel in den ersten zehn Minuten der erfolgreichste Akteur im FCK-Team. Der vielseitige Spieler
steuerte insgesamt 16 Punkte bei und war damit hinter Nickolas Jones
(18) der zweitbeste Punktejäger bei den Lauterern.
Nachdem sie in der ersten Hälfte
immer in Rückstand gelegen hatten, starteten die Schützlinge von Philipp
Münch nach der Pause eine fulminante Aufholjagd und spielten den Gegner
an den Rand einer Niederlage. So brachte der schnelle Johannes Münch
das Heimteam mit dem zweiten seiner drei blitzsauberen Dreier auf 44:46
heran. Jones sorgte wenig später für den Ausgleich, und anschließend
ließ der Dreier von Christophe Heyer die Roten Teufel erstmals in
Führung gehen (49:46). Es war die beste Phase des FCK, der sogar auf 58:49 davonzog.
Dabei wuchs Lauterns Youngster, der erst 16 Jahre alte Timo Volk, über
sich hinaus. Spektakulär stopfte er den Ball zum 53:49 in des Gegners
Korb.
„Da haben wir
Schlafwagen- Basketball
gespielt", kommentierte der Gäste-Trainer später diesen Abschnitt der
Pokalpartie. Im letzten Viertel konnte sich dann seine Mannschaft jedoch
steigern, die Begegnung wenden und ihrer Favoritenrolle doch noch
gerecht werden. (pkn)
1.
FC Kaiserslautern: Jones (18), Abel (16), Münch (15), Volk (14), Heyer
(11), Dunkley (1), Schröter, Rumpf, Kopitz, Leslie.
QUELLE: RHEINPFALZ vom 22.03.10 (pkn)