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U12 gewinnt Jugendturnier in Speyer

Donnerstag, 25. Juni 2009
Die U12 Korbjäger des FCK haben am vergangenen Wochenende das überregional hervorragend besetzte Jugendturnier in Speyer gewonnen. Im Finale setzte sich der FCK Nachwuchs nach Verlängerung knapp gegen die hoch gehandelte U12 aus Langen durch. u12m_turnier_speyer_2009
Das Team aus der Barbarossastadt hatte einen gemischten Turnierauftakt. Zunächst konnte gegen Bad Dürkheim relativ locker ein deutlicher Sieg herausgespielt werden. Da Bad Dürkheim auch das zweite Spiel gegen Bamberg verlor, ging es für den FCK im abschließenden Vorrundenspiel gegen Bamberg um den Gruppensieg. Die favorisierten Bamberger setzen dem Betze Nachwuchs mit exzellenter Verteidigungsarbeit aber klare Grenzen und gewannen die Gruppe eindeutig. Letztlich erwies sich bei der ersten Saisonniederlage der FCK U12, dass die Bamberger durch die individuelle Förderung der Bamberger Basketballstiftung – der Nachwuchsförderung des Erstligisten Brose Bamberg - schon den einen oder anderen Schritt weiter sind als das FCK Team.
Damit musste der FCK im Viertelfinale zum Traditionsduell gegen die bis dahin unbesiegten Speyerer ran. Hatten die Lautrer im Spiel gegen Bamberg die sonst gewohnte starke Teamleistung vermissen lassen, so gelang gegen Speyer eine Rückkehr zu gewohnten Tugenden: Mit echtem Teambasketball und einer technischen und spielerischen Saisonspitzenleistung konnte den Gastgebern eine empfindliche Niederlage zugefügt werden. Spielentscheidend war das hohe Tempo bei Fast Breaks, dem die Domstädter nichts entgegen zu setzen hatten. Der Samstag hatte somit einen glücklichen Abschluss gefunden.
Am nächsten Tag wartete mit Ludwigshafen ein Überraschungsgegner im Halbfinale, der die höher eingeschätzten Würzburger ausgeschaltet hatte. Damit kam es zum dritten Aufeinandertreffen zwischen Lautern und Ludwigshafen in dieser Saison, da die beiden Teams auch in der regulären Runde gegeneinander gespielt hatten. Die Ludwigshafener erwiesen sich als sehr harte Nuss, die aber letztlich mit der besseren Technik, Kondition und dem nötigen Quentchen Glück zum dritten Mal in dieser Saison besiegt werden konnten. Somit hatte die Truppe von Trainer Max Akamphuber das Finale erreicht.
Dort hätte man nach den Vorrundenleistungen nun erneut Bamberg als Gegner erwartet. Diese hatten indes ihr Halbfinale überraschenderweise gegen Langen verloren, weil sie mit deren Zweimeter-Mann nicht zurechtkamen. Eine echte „Giraffe“ also, die dem Spitznamen des Langener Profiteams in der Pro A buchstäblich gerecht wird. Diese körperliche Überlegenheit gegenüber den relativ kleinen FCKlern erwies sich im Finale allerdings als stumpfe Waffe, da der „große Junge“ noch vor dem Ende der ersten Hälfte ausgefoult war: Er hatte die zulässige Anzahl an individuellen Fouls überschritten. Zu diesem Zeitpunkt war der FCK durch den bekannten Kampfgeist der Truppe nur relativ knapp im Hintertreffen und blies nun zum Angriff. Punkt für Punkt kämpfte sich das Team heran - lautstark unterstützt von den Spielern aus Ludwigshafen und Speyer. Allerdings blieb mit der Schlusssirene zunächst ein Rückstand von einem Punkt auf der Anzeigetafel stehen. Doch dann die große Freude: Eine Überprüfung des Anschreibebogens ergab, dass der tatsächliche Spielstand unentschieden war. Auf in die Verlängerung! Hier konnte sich der FCK nun Stück um Stück absetzen und war am Ende der glückliche Turniersieger in einem sehr starken Feld aus 12 Teams.
Dieser Turniersieg ist doppelt bemerkenswert: 1. ist es immer schön, zu gewinnen. 2. hat das Team sich nun aber auch erstmals überregional bewährt und weiß nun besser um seine relative Leistungsstärke über die Grenzen der Pfalz hinaus. Damit kann mit Freude den beiden abschließenden Ligaspielen gegen Kirchheimbolanden und Landau entgegengesehen werden.

Es spielten: Jonas Enders, Jan-Phillip Fischer, Jan-Niklas Folz, Paul Hensel, Paul Jurisch, Thomas Litawer, Lukas Marioneck, Noah Monteirinho, Nils Schmidt-Zöllner, Fabian Wolf