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Stippvisite in der alten Heimat

Montag, 30. August 2010

Basketball: Braves siegen 79:63 gegen BG Karlsruhe in der Unisporthalle - Benefizspiel für FCK-Jugend


Von Carsten Schröter


Die Saar-Pfalz-Braves gewannen mit 79:63 gegen den Liga-Rivalen BG Karlsruhe. Das Pro-A-Vorbereitungsspiel zugunsten des Fördervereins der FCK-Basketballer lockte rund 400 Zuschauer in die Lauterer Unisporthalle und ließ die Verantwortlichen von einer rundum gelungenen Veranstaltung sprechen.


Nach mehr als zwei Jahren konnten die Saar-Pfalz-Braves in Zusammenarbeit mit der Basketball-Abteilung des 1. FC Kaiserslautern und der TU am Samstagabend in Kaiserslautern wieder Spitzen-Basketball anbieten. Bei der Stippvisite in ihrer alten Heimat gewannen die Saar-Pfalz-Braves mit 79:63 (36:32) in einem Vorbereitungsspiel gegen die BG Karlsruhe und machten damit Werbung in eigener Sache. Der gute Zweck kam bei dieser Gelegenheit nicht zu kurz. Der Erlös des Abends kam dem Förderverein der FCK-Basketballer und damit hauptsächlich der FCK-Jugendarbeit zugute.


Die Hauptattraktion war natürlich das Spiel. Die Braves und besonders Neuzugang Robert Oehle erwischten einen guten Start. Der junge deutsche Center, der von den Paderborn Baskets zu den Braves wechselte, markierte allein zwölf seiner 13 Zähler im ersten Spielabschnitt und trug so maßgeblich zur 17:13-Führung nach dem ersten Viertel bei. In der zweiten Spielperiode egalisierten sich beide Teams. In der dritten gelang es dann den Gästen aus Karlsruhe erstmals, in Führung zu gehen und diese bis zum Viertelende auf acht Punkte auszubauen.


Der vierte Abschnitt gehörte wieder den Braves, die ihren Gegner mit einem 16:0-Lauf zu Anfang des Viertels förmlich an die Wand spielten und letztendlich auch der verdiente Sieger waren. Positiv in Szene setzten sich in dieser Phase Stephen Cramer, mit 18 Punkten bester Werfer der Partie, und der neue US-Amerikaner Rob Lowery, der das schwere Erbe von Publikumsliebling Whit Holcomb-Faye auf der Aufbauposition antritt.


„Im letzten Viertel haben wir mit viel Energie gespielt und den Gegner durch gute Verteidigungsarbeit zu Ballverlusten gezwungen, die wir in eigene Punkte ummünzen konnten. Das hat mir gefallen", bemerkte Braves-Headcoach Nenad Josipovic. Trotzdem lief längst noch nicht alles rund bei den Braves. Deshalb steht für den Trainer in dieser Vorbereitungsphase auch ganz klar die Integration der Neuzugänge im Vordergrund. Sein Trainerkollege Silvano Poropat konnte mit dem letzten Abschnitt, den sein Team 10:34 verlor, natürlich ganz und gar nicht zufrieden sein, sah diese Testmöglichkeit vor guter Zuschauerkulisse insgesamt jedoch auch positiv.


Auf die Frage, wie er denn den heutigen Abend bewerten möchte, antwortete Braves-Manager Stephan Seile: „Es ist erstens eine tolle Sache damit die Jugendarbeit zu unterstützen. Zweitens sehen wir das Spiel auch als kleines Bonbon für unsere treuen Zuschauer aus Kaiserslautern. Wenn wir jetzt auch noch zehn neue Fans, die zu unseren Heimspielen nach Homburg kommen, hinzugewonnen haben, sind wir alle glücklich."


Doch nicht nur in Homburg wird guter Basketball gespielt, weiß FCK-Abteilungsleiter Matthias Lettermann: „Man hat heute wieder das große Zuschauerpotenzial für die Sportart Basketball in Kaiserslautern gesehen. Deshalb wäre es für uns als FCKler natürlich erfreulich, wenn der ein oder andere aus dem Publikum in Zukunft sonntags den Weg ins Schulzentrum Nord zu den Heimspielen unserer Oberliga-Herren-Mannschaft findet. Darüber hinaus hoffe ich, dass vor diesem Hintergrund bei den aktuellen Hallenüberlegungen in der Stadt das Thema Basketball nicht außen vor gelassen wird."


Saar-Pfalz-Braves: Cramer (18 Punkte), Lowery (16), Oehle (13), Tarver (10), Buse (7), Weber (7), Jamerson (6), Cardenas (2), Damjanovic, Buntic (n.e.), Wodny (n.e.).

 

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.200
Datum: Montag, den 30. August 2010
Seite: Nr.22
"Deep-Link"-Referenznummer: '6743362'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper

Basketball-Leckerbissen in Kaiserslautern

Dienstag, 24. August 2010

 

Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr bieten die BRAVES gemeinsam mit der Basketballabteilung des 1. FC Kaiserslautern einen Basketball-Leckerbissen der besonderen Art. Die Saar-Pfalz BRAVES treten in der Uni-Sporthalle Kaiserslautern in einem Saisonvorbereitungsspiel zu Gunsten des Fördervereins gegen den Ligarivalen der BG Karlsruhe an. Dieses Südwest-Derby hatte in den vergangenen Jahren immer einen besonderen Reiz und verspricht trotz des Vorbereitungscharakters Spannung pur und dient gleichzeitig dem guten Zweck.

Die BG Karlsruhe gehört seit dem Abstieg aus der BBL zu den Topteams der PRO A und hat in Rouven Rössler sicherlich einen der besten Deutschen Spieler der Liga in ihren Reihen. Gemeinsam mit Rössler komplettieren die ebenfalls bundesligaerfahrenen Stefan Farrad (EnBW Ludwigsburg) und Flavio Stückemann (Artland Dragons) ein starkes Deutsches Trio, welches durch Spieler aus den eigenen Reihen aufgefüllt wird. Die US-Riege der Badener besteht derzeit aus Rückkehrer Jeremy Black, dem Rookie Dwight Thorne und Jonathan Cox (Düsseldorf). Der neue Mann an der Seitenlinie ist ebenfalls nicht nur Insidern bekannt. Silvano Poropat trainierte lange Jahre den BBL-Club EnBW Ludwigsburg und möchte in der kommenden Saison mit der BG angreifen.

Die Neuzugänge der BRAVES haben sich bisher gut integriert, wie der Testspielerfolg gegen die Gießen 46ers, sowie der Sieg beim Sparkassencup in Völklingen beweist. Dennoch wird in der weiteren Saisonvorbereitung noch eine Menge Arbeit auf das Team, den Trainer und das Umfeld zukommen, schließlich steht der Saisonstart gegen den starken Aufsteiger aus Würzburg in bereits fünf Wochen vor der Tür.

Das Südwest-Derby der findet zudem zugunsten des Fördervereins der Basketballabteilung des 1. FC Kaiserslautern statt. Alle Erlöse aus Getränke- und Essensverzehr werden somit der Jugendförderung zugutekommen. Zudem erhält jeder Zuschauer ab einer Geldspende in Höhe von 8,00 Euro eine Freikarte zum Saisonauftaktsknaller der Saar-Pfalz BRAVES gegen ratiopharm Ulm, das neue Team von Walt Baxley.

Try-Outs für Oberliga in Planung

Dienstag, 8. Juni 2010
Die Roten Teufel planen für den 22.6., 20:30 Uhr und den 24.6., 20:00 im Schulzentrum-Nord Try-Outs für das Oberliga Herren Team. Weitere Informationen werden noch veröffentlicht! Interessierte Spieler können vorab mit den Trainern Kontakt aufnehmen.

Rote Teufel im Bunde mit Domstädtern

Montag, 31. Mai 2010

Hintergrund: 1. FC Kaiserslautern und BIS Baskets Speyer gemeinsam in Jugend-Basketball-Bundesliga


VON UWE EID und Carsten Schröter


Nach dem ersten Jahr in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) gehen sowohl die BIS Baskets Speyer als auch der 1. FC Kaiserslautern in der kommenden Runde erneut in Deutschlands U16-Eliteklasse auf Korbjagd. Allerdings nicht mehr getrennt in zwei Mannschaften, sondern nun als Kooperationspartner unter dem Namen BIS Baskets Speyer-1. FC Kaiserslautern.


Das ist das Ergebnis einer Absprache zwischen beiden Vereinen. Der bisherige FCK-Trainer Jan Christmann hatte nach der Saison 2009/10 im Gespräch mit der RHEINPFALZ bereits über die geplante Zusammenarbeit in der nächsten Runde informiert (wir berichteten am 28. April). „Da beide Vereine für die nächste Saison alleine eine etwas zu dünne Spielerdecke gehabt hätten und sich die Spielerkader beider Klubs, sowohl was die Positionen als auch die Leistungsstärke angeht, gut ergänzen, wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet", erklärte Christmann.


Der FCK-Nachwuchs startete ebenso wie Speyer in der zurückliegenden Saison in der neu geschaffenen JBBL, gehörte jedoch einer anderen Vorrundengruppe an. Während sich die Vorderpfälzer Talente als Tabellendritter im Südwesten für die Hauptrunde qualifizierten, ging Kaiserslautern als Schlusslicht der Region Mitte in die Abstiegsrunde und beendete diese als Vorletzter. Nur über eine Qualifikation im Sommer hätte die FCK-Mannschaft wieder das JBBL-Startrecht erhalten können.


Doch mehr als diese Unsicherheit war die Konzentration auf ein leistungsorientiertes Team in der Region der Beweggrund für den Schulterschluss zwischen Roten Teufeln und Domstädtern. „Für zwei Mannschaften in der Jugend-Bundesliga ist in der Pfalz das Leistungspotenzial nicht groß genug", betont der Vorsitzende des Speyerer Basketball-Internats, Helmut Kopf. Und ergänzt: „Es macht Sinn, die größten Talente aus der Region in einer Mannschaft zusammenzuführen."


Bei den Mädchen sei dies bei den Pfalz Towers ebenso der Fall wie eigentlich schon seit vielen Jahren in Speyer auch beim männlichen Nachwuchs. „Jugendliche aus Landau, Ludwigshafen oder Bad Bergzabern spielen ja schon längere Zeit für die BIS Baskets", sagt Kopf. „Jetzt gibt es einen richtigen Kooperationsvertrag, und beide Vereine, die BIS Baskets und der 1. FCK, teilen sich die Kosten", erläutert er die Unterschiede. Die beiden neuen Partner glauben, dass mit dem Bündeln der Kräfte eine langfristige Teilnahme eines Pfälzer Teams auf höchstem Niveau in der Jugend-Basketball-Bundesliga gesichert ist - und dass die Jugendarbeit in der Pfalz eine neue qualitative Steigerung erfährt.


Das Mannschaftstraining findet künftig in Speyer statt, individuelle Einheiten wird es in beiden Städten geben. „Insbesondere für die noch jüngeren Jahrgänge", erklärt Lauterns Jan Christmann. Coach der Mannschaft ist mit Julian Krieger ein Speyerer, der auch bei der Zusammenstellung des Teams das Sagen hat. Seinen Assistenten stellt der FCK, diese Personalie ist noch zu klären. Die Domstadt bleibt Haupt-Heimspielstätte, wenngleich der Kooperationsvertrag vorsieht, dass bis zu 40 Prozent der Spiele in Kaiserslautern über die Bühne gehen sollen. „Eines soll nach Möglichkeit auch wieder im Vorprogramm eines Profi-Spiels der Saar-Pfalz Braves in Homburg stattfinden", so Christmann.


Der Kader, der 15 bis 20 Basketballer umfasst, soll drei bis fünf Nachwuchshoffnungen des 1. FC Kaiserslautern aufnehmen. Doch zwingend sei dies nicht, sagt Kopf. Denn es entscheide einzig und allein das Leistungsprinzip. Auch in Zukunft müssen sich die Talente über Sichtungstage und Test-Trainingseinheiten für die JBBL-Auswahl und die deutsche Eliteklasse empfehlen. Die Vereinbarung gilt vorerst bis zum 30. Juni 2011 und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn nicht ein Partner zwei Wochen vor dem 30. Juni den Kooperationsvertrag kündigt. Und bei einer Trennung geht das JBBL-Teilnahmerecht auf die BIS Baskets Speyer über.

 

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.120
Datum: Donnerstag, den 27. Mai 2010
Seite: Nr.22

Interview: FCK bildet 2010/11 JBBL Spielgemeinschaft mit den BIS Baskets Speyer!

Freitag, 30. April 2010

„Keine Resultate gefordert"

Interview: Am Sonntag bestritt das U16-Team des 1. FC Kaiserslautern das letzte Saisonspiel in der Junioren-Basketball-Bundesliga ( JBBL). Mit FCK-Trainer Jan Christmann unterhielt sichRHEINPFALZ-Mitarbeiter Carsten Schröter über diese Runde sowie die Zukunftsaussichten.

QUELLE: RHEINPFALZ 28.04.10

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Basketball: JBBL-Team des FCK verliert nur knapp

Freitag, 30. April 2010

Basketball:  JBBL-Team des FCK verliert nur knapp


Zum Saisonabschluss kassierte das U16-Team des 1. FC Kaiserslautern in der Junioren-Basketball-Bundesliga ( JBBL) mit 80:83 (33:53) gestern eine denkbar knappe Niederlage gegen die PlanOrg Baskets Jena. Vor heimischem Publikum holte das Team von Trainer Jan Christmann durch eine sehr starke zweite Halbzeit einen zwischenzeitlichen 22-Punkte-Rückstand auf, stand nach einem „Sonntagsschuss" der Gäste aber mit leeren Händen da.

QUELLE: RHEINPFALZ 26.04.10

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FCK und BRAVES trauern um Stuart Robbins

Dienstag, 13. April 2010

 


Die BaskeStuart_swtballabteilung des 1. FC Kaiserslautern und die Saar-Pfalz Braves trauern um Stuart Robbins. Gestern abend ereilte die Basketballabteilung völlig überraschend die Nachricht vom plötzlichen Tod des Walisers, der in den Jahren von 2003 bis 2008 die Identifikationsfigur des Kaiserslauterer Basketballs schlechthin war. Der 2,11 Meter lange Center, den die Fans aufgrund seiner kämpferischen, nie aufgebenden Spielweise liebevoll und ehrfürchtig zugleich ihren „Warrior“ nannten, stand jahrelang in treuen Diensten des 1. FC Kaiserslautern und den späteren Kaiserslautern Braves. Stuart Robbins war über den heute beileibe nicht mehr selbstverständlichen Zeitraum von fünf Jahren hinweg maßgeblich am Aufschwung des Lauterer Basketballs beteiligt.

Sein letzter Besuch in Kaiserslautern im Januar, als Stuart Robbins als Tranier mit irischen Herren- und Damenmannschaften Freundschaftsspiele gegen aktuelle FCK-Teams bestritt, wird vielen in unvergesslicher Erinnerung bleiben.

Die Basketballer des 1. FCK und der Saar-Pfalz Braves sind tief erschüttert angesichts des plötzlichen Todes ihres langjährigen Mitstreiters. In diesen Stunden gilt das Mitgefühl der ganzen Lauterer Basketballgemeinschaft den Angehörigen des Verstorbenen.  Vor dem Heimspiel der Saar-Pfalz Braves am kommenden Sonntag in Homburg werden die Braves Stuart Robbins in einer Schweigeminute gedenken. 


 

FCK BVP-Pokalsieger 2010!

Montag, 29. März 2010

Clausen macht's FCK schwer

Der 1. FC Kaiserslautern gewann das Endspiel im Basketball-Pfalzpokal der Herren gegen den TV Clausen mit 105:101 (54:40). Die Titelverteidigung gegen den Bezirksliga-Meister war für den Landesliga-Sieger nicht einfach. Verzichten musste der FCK (Foto) auf seine Pro-A-Spieler Yannick Schulze und Dimitrij Kreis. Dennoch erwischten die Lauterer den besseren Start und führten 24:14 (7.). Gastgeber Clausen machte diesen Rückstand mit seinem Publikum im Rücken sechs Minuten vor Ende der Partie wett und führte erstmals (82:81). Zwei Sekunden vor Schluss gelang dem 1. FCK das 105:101. Zweistellig für Clausen trafen Schmitt (32), Volkmer (31) und McKinley (20). Kaiserslauterns Topscorer waren Münch (35), Jones (21) und Schröter (12). Dritter wurde TV Kirchheimbolanden II vor Towers Speyer/Schifferstadt. (mck)

QUELLE: RHEINPFALZ vom 29.03.10 FOTO: Steffen Berberich

pokalsieger2010_hp

Landesliga-Meister greift nach dem Double

Freitag, 26. März 2010
Basketball: Dem Titelgewinn in der Punkterunde will der 1. FC Kaiserslautern den Pokalsieg folgen lassen

Dem Gewinn der Landesliga-Meisterschaft wollen die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern am Wochenende den Sieg im Pfalzpokal folgen lassen. Erster Gegner des Titelverteidigers im Final-Four-Turnier in Clausen ist morgen (20 Uhr) die SG Towers Speyer/Schifferstadt.
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Rote Teufel liefern einen packenden Pokalkampf

Dienstag, 23. März 2010

 Basketball: Korbjäger des 1. FC Kaiserslautern scheitern auf Rheinland-Pfalz-Ebene knapp am Regionalligisten Bad  Bergzabern

Der Favorit wankte, aber er fiel nicht: Die  Basketballer des 1. FC Kaiserslautern lieferten gestern im Heimspiel in der Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule dem Regionalligisten TV Bad  Bergzabern einen packenden Pokalkampf, mussten sich aber am Ende doch mit 75:84 (38:43) geschlagen geben und schieden damit aus dem Rheinland-Pfalz-Pokalwettbewerb aus.

Nach dem spannenden Kräftemessen mit dem klassenhöheren Gegner zollte der  FCK-Trainer Philipp Münch seinem Team, dem in dieser Saison bereits der souveräne Aufstieg in die Oberliga gelungen ist, Anerkennung und stellte zufrieden fest: „Wir haben gezeigt, dass wir auch mit einem Regionalligisten mithalten können." Hätte sein Team in Bestbesetzung antreten können, fuhr Münch fort, wäre ein Sieg über die Südpfälzer an diesem Tag durchaus möglich gewesen. Münch musste jedoch auf die im Pokal nicht spielberechtigten Kooperationsspieler Dimitrij Kreis und Yannick Schulze (Saar-Pfalz Braves) verzichten. Zudem zog sich der gestern zu den ersten Fünf gehörende Center John-Roberts Leslie schon früh eine Verletzung zu und musste dann passen.


Der gegnerische Trainer Jerome Lebailly zeigte sich erleichtert, nachdem sein Team die Pokalhürde in Kaiserslautern genommen hatte. „Wir haben gewusst, dass es für uns keine leichte Aufgabe wird", sagte er und bescheinigte dem  FCK, dass er für die Oberliga gut aufgestellt sei.


Die Gäste erwischten den besseren Start und erzielten durch Rene Arneton den ersten Korb. Die Nummer 10 des TV Bad  Bergzabern spielte eine starke Partie und brachte es auf insgesamt 19 Punkte. Arneton gelang im zweiten Viertel der erste Dreier des Spiels. Die Größenvorteile der gegnerischen Center machten die Lauterer durch ihr schnelles und dynamisches Spiel wett, verhinderten so, dass die Südpfälzer in der ersten Hälfte davonziehen konnten. Mit sieben Punkten war Daniel Abel in den ersten zehn Minuten der erfolgreichste Akteur im  FCK-Team. Der vielseitige Spieler steuerte insgesamt 16 Punkte bei und war damit hinter Nickolas Jones (18) der zweitbeste Punktejäger bei den Lauterern.


Nachdem sie in der ersten Hälfte immer in Rückstand gelegen hatten, starteten die Schützlinge von Philipp Münch nach der Pause eine fulminante Aufholjagd und spielten den Gegner an den Rand einer Niederlage. So brachte der schnelle Johannes Münch das Heimteam mit dem zweiten seiner drei blitzsauberen Dreier auf 44:46 heran. Jones sorgte wenig später für den Ausgleich, und anschließend ließ der Dreier von Christophe Heyer die Roten Teufel erstmals in Führung gehen (49:46). Es war die beste Phase des  FCK, der sogar auf 58:49 davonzog. Dabei wuchs Lauterns Youngster, der erst 16 Jahre alte Timo Volk, über sich hinaus. Spektakulär stopfte er den Ball zum 53:49 in des Gegners Korb.


„Da haben wir Schlafwagen- Basketball gespielt", kommentierte der Gäste-Trainer später diesen Abschnitt der Pokalpartie. Im letzten Viertel konnte sich dann seine Mannschaft jedoch steigern, die Begegnung wenden und ihrer Favoritenrolle doch noch gerecht werden. (pkn)


1. FC Kaiserslautern: Jones (18), Abel (16), Münch (15), Volk (14), Heyer (11), Dunkley (1), Schröter, Rumpf, Kopitz, Leslie.

QUELLE: RHEINPFALZ vom 22.03.10 (pkn)

Meisterfeier mit Erfolg beendet

Dienstag, 16. März 2010

Mit einem 113:73-Erfolg gewannen die Herren vergangen Sonntag gegen den Tabellenletzten SG Drais/Finthen. Der Gegner spielte aber ganz und gar nicht wie ein Absteiger und ging mit furioser Trefferquote im ersten Viertel verdient 15:26 in Führung. Im zweiten Viertel traf Drais zwar immer noch konstant hochprozentig, hatte aber in der Defense mehr und mehr Probleme. Der FCK spielte variabel gegen die Zonenverteidigung und trug einige schöne Angriffe vor, während die mit nur sieben Spielern angereiste SG mit Foulproblemen kämpfte. Zur Halbzeit schoss der Meister bereits eine 57:46 Führung heraus. In der zweiten Halbzeit riskierten die Drais/Finthener kaum noch etwas in der Defense. Der FCK zog ohne Probleme auf den Endstand davon. Die Grüne Hölle lässt grüßen: Damit sind die FCK-Basketballer seit dem 1.2.09 zuhause in der Liga und allen Pokalwettbewerben ungeschlagen!

Anschließend gratulierte BVRP-Vizepräsident Marco Marzi der Mannschaft zur Landesligameisterschaft, welche zahlreiche Zuschauer bei wohlschmeckenden Freigetränken am Verkaufsstand mitfeierten.

Nächsten Sonntag wartet der Vergleich mit dem Regionalligisten TV Bad Begzabern auf. Auch ohne die im BVRP-Pokal nicht spielberechtigten Dimi Kreis und Yannick Schulze hoffen die Lautrer auf eine Außenseiterchance. Die Erinnerungen sind angenehm: Letztes Jahr besiegte man die SG Mehlingen überraschend deutlich und verlor gegen Treis-Kaden nur knapp im Spiel um Platz 3.

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